Interim-Management
Wenn eine Schlüsselposition unbesetzt ist, übernehme ich sofort Verantwortung im laufenden Betrieb, bis die Nachfolge steht.
Seit über 30 Jahren übernehme ich operative Verantwortung: beim Aufbau neuer Standorte, in der Sanierung und bei der Übergabe an eine tragfähige Organisation. Vor Ort, über Kennzahlen, mit ruhiger Hand.
Wirtschaftlichkeit, Führung und Krisenmanagement trenne ich in meiner Arbeit nicht, sie hängen zusammen. Im eigenen Hotelbetrieb, dem Gasthof Schneider, habe ich das selbst erlebt: Ohne eins der drei wäre der Betrieb nicht über die Runden gekommen.
Wenn eine Schlüsselposition unbesetzt ist, übernehme ich sofort Verantwortung im laufenden Betrieb, bis die Nachfolge steht.
Von der Kalkulation bis zur Eröffnung plane, richte ich ein und fahre neue Standorte hoch.
Ich mache Betriebe über Kennzahlen steuerbar: mit Budgets, Forecasts und Systemen, die im Alltag wirklich genutzt werden.
Wenn ein Betrieb kippt, bringe ich Struktur und Ruhe hinein und hole die Wirtschaftlichkeit zurück.
Ich entwickle Führungskräfte und übergebe den Betrieb so, dass er auch ohne mich stabil weiterläuft.
So greifen die Felder oben in einem Mandat ineinander:
Zuhören, Zahlen ansehen: eine ehrliche Standortbestimmung ohne Beschönigung.
Ein Plan mit klaren Prioritäten: was sofort, was mittelfristig, was es kostet.
Im Betrieb, mit dem Team, an den Prozessen. Präsenz statt Präsentation.
Übergabe an eine tragfähige Organisation, erreichbar, bis alles stabil läuft.
Für mich zählt nicht die Kategorie, sondern das erkannte Problem. Das kann der Betrieb sein, der seit Jahren auf der Stelle tritt, genauso wie die kommunale Einrichtung, die dauerhaft defizitär arbeitet, oder der neue Standort, der einfach nicht in Schwung kommt. Die folgende Liste zeigt, wo ich bisher überall Verantwortung getragen habe. Sie zeigt nicht, wo ich aufhöre.
Ausschnitte aus meiner Verantwortung, bewusst anonymisiert. Namen und Details nenne ich im Gespräch, wenn die jeweiligen Auftraggeber es freigeben.
Ein Industrieunternehmen mit rund 1.500 Mitarbeitenden brauchte erstmals eine eigene Betriebskantine, komplett von Grund auf und ohne bestehende Struktur.
Planung und Konzeption, bauliche Begleitung, Definition aller Prozesse, dazu Recruiting und Aufbau des gesamten Teams aus Küche, Service und Backoffice.
Ein wirtschaftlich tragfähiger Regelbetrieb, der aus dem Nichts entstanden ist und strukturiert an eine Nachfolgeorganisation übergeben wurde.
Ein Großcaterer versorgte mehrere Standorte in der Gemeinschaftsverpflegung mit rund 9.000 Essen täglich, aber ohne durchgängige Steuerung über die Standorte hinweg.
Aufbau eines Regionalleitersystems, Einführung von Kennzahlen und Excel-basierten Steuerungstools, dazu Ergebnis- und Budgetverantwortung inklusive Forecasts und die Inbetriebnahme neuer Standorte.
Operative Transparenz über alle Standorte und begleitete Hochlaufphasen. Die Betriebe wurden steuerbar statt nur verwaltet.
Verschiedene Betriebe in Freizeit, Bäder und Hotellerie brauchten kurzfristig eine Hand, die Struktur hineinbringt: als Interim, ohne lange Anlaufzeit.
Restrukturierung und Stabilisierung der Abläufe, Einführung von Prozessen, Kennzahlenlogik und Planungsinstrumenten, eng an den Teams vor Ort.
Geordnete, tragfähige Strukturen, sauber übergeben an Inhaber oder Linienorganisation.
Mein Weg beginnt nicht in der Küche. Ich habe bei Siemens Industrieelektroniker gelernt, war Rettungssanitäter und saß in der Rettungsleitstelle in Bamberg. Dort lernt man etwas, das mir bis heute jeden Tag hilft: unter Druck einen klaren Kopf behalten, schnell entscheiden und Verantwortung übernehmen, wenn es darauf ankommt.
Über die Gastronomie bin ich zuerst als Unternehmer gekommen, mit einem eigenen Hotel und einem eigenen Catering. Gut zehn Jahre lang wusste ich, wie es sich anfühlt, wenn am Monatsende die eigene Zahl auf dem Spiel steht. In den zwanzig Jahren danach habe ich projektbezogen im Angestelltenverhältnis gearbeitet und dabei viele Betriebe und Führungsstile kennengelernt. Am wohlsten war ich immer dort, wo ich Verantwortung wirklich selbst tragen und Entscheidungen daran ausrichten konnte, was dem Betrieb konkret weiterhilft. Genau das biete ich heute als Interim-Manager an. Der rote Faden durch alles, was ich seither tue, ist der Mensch als Individuum, ob Gast, Mitarbeiter oder Auftraggeber. Zahlen und Prozesse sind Werkzeug, kein Selbstzweck.
Heute mache ich genau das auf Anfrage: als Interim-Manager und Berater für Betreiber, die einen Standort aufbauen, einen Betrieb stabilisieren oder eine Vakanz überbrücken müssen. Ehrenamtlich leite ich außerdem die Motorradstaffel der Johanniter. Keine Profilierung, sondern eine Aufgabe, die mir wichtig ist und die etwas über meine Arbeitsweise sagt. Die Ruhe aus der Rettung ist geblieben.
Lassen Sie uns sprechenFührung heißt für mich, im Betrieb zu sein, nicht daneben.
Die habe ich aus der Rettung mitgebracht, in jeden Betrieb.
Auch wenn die Zahlen unbequem sind, denn sonst ändert sich nichts.
Ziel ist eine Organisation, die auch ohne mich stabil läuft.
Konzepte für die Schublade schreibe ich nicht. Ich stehe im Betrieb, bis das, was vereinbart war, auch wirklich läuft.
Gesamtverantwortung für die gastronomischen Outlets eines Erlebnisparks: Sortiment, Prozesse, Wirtschaftlichkeit und Qualität, mit Coaching der verantwortlichen Führungskräfte.
Aufbau eines Regionalleitersystems für mehrere Standorte, rund 9.000 Essen täglich, achtstellige Umsatzverantwortung, KPI-Systeme und Inbetriebnahme neuer Betriebe.
Verantwortung für die logistischen Abläufe, Aufbau eines Inventory- und Materialmanagements, Schulungen in Arbeitsschutz, Datenschutz und Hygiene.
Restrukturierung und Stabilisierung betrieblicher und gastronomischer Strukturen, Einführung von Prozessen und Kennzahlenlogik, Übergabe an die Linienorganisation.
Planung, Preopening und Aufbau einer Betriebskantine von Grund auf, inklusive Recruiting und Führung des gesamten Gastronomieteams.
Konzeption und Inbetriebnahme gastronomischer Angebote im Umfeld eines Ganzjahresbades sowie eines Hotel- und Restaurantbetriebs.
Inhaber eines Hotels und eines Caterings, Betriebsleiter bei Starbucks, davor Leitstellendisponent und Rettungssanitäter, Ausbildung zum Industrieelektroniker bei Siemens.
Den Unterschied machen für mich nicht die Zertifikate. Mein Leben in der Gastronomie hat mich gelehrt, worauf es ankommt. Der Vollständigkeit halber, die Stationen der Ausbildung dahinter:
Ein Ausschnitt aus über drei Jahrzehnten operativer Verantwortung.
Ausgewählte Stationen
Diese Betriebe und Organisationen waren Stationen meiner beruflichen Laufbahn: als Angestellter, Betriebsleiter oder in Interim-Verantwortung. Persönliche Zitate ergänze ich hier, sobald ein Auftraggeber sie ausdrücklich freigibt.
Grundsätzlich auf Anfrage. Ich richte mich nach Umfang und Dringlichkeit des Mandats. Bei kurzfristigem Bedarf lässt sich ein Start in der Regel innerhalb weniger Wochen organisieren.
Mein Sitz ist in der Metropolregion Nürnberg (Schnaid/Hallerndorf), meine Mandate übernehme ich grundsätzlich bundesweit. Da operative Führung für mich nur mit echter Präsenz vor Ort funktioniert, bin ich für die Dauer eines Mandats dort, wo der Betrieb ist, nicht remote zugeschaltet.
Das hängt von der Aufgabe ab. Eine Vakanz-Überbrückung kann wenige Monate umfassen, ein Standortaufbau oder eine Sanierung mehrere. Wir legen Umfang und Dauer im Erstgespräch gemeinsam fest.
Absolut vertraulich. Namen von Auftraggebern und interne Zahlen behandle ich nur nach ausdrücklicher Freigabe. Diskretion gehört bei Interim-Mandaten zum Handwerk.
Vor Ort. Operative Führung funktioniert für mich nur mit Präsenz im Betrieb. Steuerung, Reporting und Abstimmung mit der Geschäftsführung laufen selbstverständlich auch aus der Distanz, aber der Kern der Arbeit passiert dort, wo der Betrieb läuft.
Das hängt von Umfang, Dauer und Präsenz ab. Die Zusammenarbeit erfolgt auf Anfrage. Interim-Mandate rechne ich in der Regel auf Tages- oder Monatsbasis ab, klar definierte Projekte auch pauschal. Sie bekommen vor dem Start ein transparentes Angebot, keine Überraschungen.
Sie schildern mir kurz Ihre Situation: telefonisch, per Mail oder über das Formular. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob und wie ich helfen kann. Unverbindlich.
Direkter Kontakt